Essigstrümpfe senken Fieber

Anwendung: Bei Fieber über 38 Grad. Bei Kindern auch bei leichterem Fieber. Die Strümpfe entziehen Wärme.
Zubereitung: Füllen Sie eine Schale mit 36 Grad warmen Wasser, geben Sie 2 EL Essig zu und tränken Sie die Socken darin. Die Socken 10 – 15 Minuten tragen. Dann trockne Wollsocken darüber ziehen.
Wann zum Arzt: Bei Fieber über 39,5 Grad und wenn es 2 Tage nicht sinkt oder starke Beschwerden auftreten.

Fenchel- Kompressen bei Bindehautentzündung

Anwendung: Bei geröteten, juckenden oder brennenden Augen wirkt Fenchel entzündungshemmend.
Zubereitung: Gießen Sie 1 Teelöffel Fenchelsamen (Apotheke) mit 0,2 l Wasser auf. 10 Minuten ziehen lassen. Wenn der Tee abgekühlt ist, tränken Sie zwei Wattepads damit. 10 Minuten auf die Augen legen und entspannen.
Wann zum Arzt: Wenn die Augen eitern, lichtempfindlich sind oder Sie schlecht sehen können. Und wenn sich die Entzündung nach 2 Tagen nicht bessert.

Kartoffelwickel stoppen Halsschmerzen

Anwendung: Bei Halsschmerzen wirken Kartoffelwickel stark wärmend, schleimlösend und entzündungshemmend.
Zubereitung: 4 Kartoffeln mit Schale weich kochen, mit Gabel oder Kartoffelstampfer zerdrücken. Den Brei auf ein Leinentuch streichen, das Tuch zusammenfalten und umwickeln. Mit einem Handtuch befestigen.
Wann zum Arzt: Wenn die Lymphknoten geschwollen sind, Fieber dazukommt, die Beschwerden sich nach 2 Tagen nicht bessern.

Meerrettichmilch hilft bei Verstopfung

Anwendung: Bei Verstopfung hilft Meerrettich der Verdauung. Nicht bei Nierenschäden anwenden.
Zubereitung: Meerrettich raspeln, 1/2 TL in ein Glas warme Milch rühren. Trinken Sie 2 Wochen täglich 1 Glas, am besten abends.
Wann zum Arzt: Bei Schmerzen, Krämpfen oder Verstopfung über längere Zeit sowie bei blutigem Stuhl.

Heublumenbad lindert Ausschlag

Anwendung: Heublumen wirken bei Hautausschlägen lindernd. Sie fördern die Hautdurchblutung und hemmen Entzündung.
Zubereitung: 500 g Heublumen (Apotheke) mit ½ l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann ins Badewasser geben. 20 Minuten bei maximal 37 Grad baden.
Wann zum Arzt: Unklaren: Hautausschlag vom Arzt ansehen lassen. Sonst: Wenn die haut stark juckt, schuppt oder nässt.

Zwiebelsirup

Anwendung: Gut bei Reizhusten. Zwiebeln enthalten ätherische Öle, die antibiotisch auf Bakterien in den Bronchien wirken.
Zubereitung: Zwei große Zwiebeln schälen, in Scheiben schneiden und mit 2 EL Zucker bestreuen. Ein wenig Wasser darüber geben und einkochen bis es dickflüssig ist. Sud durch ein Sieb gießen. Täglich 4- bis 5- Mal 1 TL des Sirups nehmen.
Wann zum Arzt: Wenn der Husten sich nicht bessert, wenn Sie Auswurf haben oder wenn hohes Fieber hinzukommt.

Salz- Dampfbad löst Schnupfen

Anwendung: Salz befeuchtet und reinigt die Nasenschleimhaut bei chronischen und bei akuten Schnupfen. Der dampf verflüssigt zähen Schleim, sodass er leichter abfließt.
Zubereitung: Geben Sie 3 TL Salz pund 1 l kochendes wasser in einen Topf und inhalieren Sie darüber einem Handtuch über den Kopf. Augen schließen und ca. 10 Minuten ruhig durch die Nase und Mund atmen.
Wann zum Arzt: Wenn der Schnupfen nach einer Woche trotz der Anwendung von Hausmitteln und Schnupfenspray nicht besser geworden ist, wenn hohes Fieber oder andere Beschwerden wie Kopfschmerzen hinzukommen.

Fliederbeergrog gegen Erkältung

Anwendung: hilft prima bei beginnender Erkältung. In Fliederbeeren stecken Unmengen von Vitamin B und C.
Zubereitung: Erhitzen Sie ½ l Fliederbeersaft (nicht kochen!) und geben Sie ein paar Nelken, eine Prise Zimt, etwas Ingwer, die geriebene Schale einer Zitrone und 1 TL Zucker zu. Trinken Sie den Grog möglichst heiß, und ruhig ein Gläschen mehr. Dann ab ins Bett und ordentlich schwitzen.
Wann zum Arzt: Wenn Ihre Beschwerden sich nach einer knappen Woche nicht deutlich gebessert haben, Husten mit Auswurf hinzukommt oder das Fieber auf mehr als 39 Grad steigt.