Eine vernünftig gestaltete Wohnung erleichtert den Alltag. Deshalb sollte man rechtzeitig ans Alter denken und beim Renovieren einige Wohnhilfen mit einplanen.

Manch einer scheut sich, bereits in jungen Jahren an die Wehwehchen zu denken, die das Alter mit sich bringt. Doch wenn eine Renovierung ins Haus steht, sollte jeder die Zukunft mit einbeziehen. Das erspart spätere Umbaukosten.

Steckdosen höher installieren
Auf Hüfthöhe angebracht, erspart es das Bücken auf die üblichen 30 cm.

Durchgänge verbreitern
Wenn Sie ohnehin umbauen, achten Sie darauf, dass Flure und Durchgangswege großzügig bemessen sind. 90 cm Türbreite reichen nur zum Durchgehen aus. 120 cm Breite sind günstig, wenn man zum Beispiel mit dem Gehwagen oder Rollstuhl durchfahren will. Zum Wenden rechnet man 150 x 150 cm, besonders wichtig vor Türen und am Ende des Flurs.

Stolperfallen vermeiden
Kleine Teppiche oder Türschwellen unter zwei Zentimeter Höhe können Sie zum Fallen bringen.

Rutschfester Bodenbelag
Achten Sie darauf, Treppen mit einem rutschfesten Material zu belegen. Das Gleiche gilt für den Bodenbelag in Bad und WC.

Waschen ohne Probleme
Es gibt Waschbecken, die komplett unterfahren werden können (zum Beispiel mit dem Rollstuhl), sie sind meist auch höhenverstellbar. Im Stehen muss man sich nicht so weit bücken, oder man kann einen Stuhl daran stellen.

Das schont den Rücken
Arbeitsflächen in der Küche, wie Spüle und Herd, sollten der Körpergröße angepasst werden. Planen Sie die Höhe des Herdes niedriger und die der Spüle höher als üblich.

Arbeitsflächen
Sie sollten arbeiten können, ohne sich vornüber zu beugen und ohne die Hand über Ellenbogenhöhe zu heben.

Backofen höher einbauen
Praktisch sind Backofen und Kühlschrank auf 90 Zentimeter Höhe, also nicht auf dem Boden stehend.

Gute Beleuchtung
Ist ganz wichtig für Menschen, die nicht mehr so gut sehen. Das Licht sollte daher blendfrei sein, und zwar in der ganzen Wohnung!

Leichtes Aufstehen
Sitzgelegenheiten und Bett sollten nicht so tief und weich sein.