Seine Bankgeschäfte zu Hause am Computer erledigen – das wird immer beliebter. Es ist herrlich bequem und bei einigen Kreditinstituten zudem auch die günstigere Variante. Kein Wunder also, dass sich laut einer Umfrage inzwischen 37 Prozent der Deutschen für das Online- Banking entschieden haben.

Ganz einfach zum virtuellen Konto
Eröffnen können Sie Ihr Online-Konto einfach auf der Internetseite des jeweiligen Kreditinstituts. Hier gibt es ein Formular, das man ausfüllt und an seine Bank schickt. Die Identität des Kunden wird meist über das Verfahren „Postident“ der Deutschen Post festgestellt.
Wenige Tage nach der Eröffnung erhalten Sie Ihre Kontonummer sowie die persönlich Identifikationsnummer (PIN). Hinzu kommt eine Liste mit Transaktionsnummern (TAN). Das ist eine Art elektronische Unterschrift, die jeweils nur für einen Vorgang gilt. Nur wenn Sie beide Nummern eingeben, können Sie von Ihrem Computer aus Überweisungen vornehmen, Daueraufträge einrichten oder Kontoauszüge einsehen.

Gehen Sie stets auf Nummer Sicher
Diese Codes dienen vor allem der Sicherheit. Doch immer wieder versuchen Kriminelle, die Geheimnummern auszuspionieren. Zum Beispiel mit so genannten Pishing- Attacken: Dabei werden Kunden mit betrügerischen Mails auf fingierte Banken-Websites gelockt.
„Deshalb sollte man die Internetadresse seiner Bank immer direkt in das Suchfeld eingeben und nicht über irgendeinen Link gehen“.
Außerdem wichtig: Speichern Sie Ihre persönliche PIN- und TAN- Nummern nicht auf ihrer Festplatte, und verraten Sie sie auch niemanden – schon gar nicht, wenn Sie von jemanden dazu per E-Mail dazu aufgefordert werden. Der Computer, an dem Sie Ihre Bankgeschäfte erledigen, sollte über ein aktuelles Virenschutzprogramm verfügen. Und „Transaktionen ne an fremden Computern wie zum Beispiel in einem Internet-Café tätigen“.