Das Telefon steht nicht still. Und das direkt nachdem die Anzeige für Ihren Gebrauchten in der Zeitung steht. Eine so riesige Nachfrage schon am frühen Morgen zeigt: Die Preisforderung ist zu niedrig.

Orientieren Sie sich am Listenpreis
Beim privaten Autoverkauf ist nichts wichtiger als ein realistischer Preis. Wird der Wagen zu teuer angeboten, meldet sich kein Interessent, das Geld für die Anzeige war vergebens. Wird dagegen zu wenig verlangt, verschenken Sie Bares. Als ersten orientierungswert können Sie den Listenpreis (Schwacke- Preis) nehmen. Dazu finden Sie im Internet Hilfe. Hilfreich ist es auch, Angebote von ähnlichen Gebrauchtwagen in der örtlichen Tageszeitung zu vergleichen.

Ein sauberes Auto bringt mehr Bares
Gönnen Sie Ihrem Gebrauchten vor dem Verkauf eine Grundreinigung. Bei einem Expertentest brachte ein acht Jahre alter Golf dadurch stolze 700 Euro mehr. Ein Prüfbericht von TÜV oder Dekra räumt Käuferzweifel aus dem Weg. Setzen Sie unbedingt einen schriftlichen Kaufvertrag auf, der die Gewährleistung ausschließt. Vordrucke sind im Internet erhältlich.

Nicht über den Tisch ziehen lassen
Vorsicht Betrüger! Fallen Sie nicht auf 0190er Nummern herein. Vor der Probefahrt Führerschein und Ausweis des Käufers zeigen lassen, und selbst mit einsteigen. Den Fahrzeugbrief geben Sie erst aus der Hand, wenn der volle Kaufpreis (nur in bar) bezahlt ist. Danach Zulassungsstelle und Versicherung informieren.