Die örtlichen Stromanbieter haben die Strompreise für den normalen Verbraucher teilweise bis an die Schmerzgrenze angezogen. Die Verbraucherzentralen rufen die Bürger auf gegen diese Preistreiberei aktiv zu werden und den Stromlieferanten damit die rote Karte zu zeigen.

Jeder Haushalt kann dadurch im Jahr rund 185,00 Euro sparen wenn die Nutzer sich entscheiden zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Verbraucherzentralen haben außerdem festgestellt dass der Wechsel zu einem anderen Anbieter und die Wahl eines Ökostrom-Produktes in den meisten Fällen sogar die bessere Wahl ist.
Haushalte die sich dazu entscheiden bei ihrem bisherigen Anbieter zu bleiben werden mit höheren Kosten von bis zu 50% rechnen müssen, und dabei kann der Wechsel sehr leicht sein. Der Antrag wird von dem Stromanbieter zugeschickt und alles weiter übernimmt der Anbieter selber. Es entstehen hierbei keine Wechselkosten und die Angst vieler Verbraucher ohne Stromversorgung dazu stehen ist vollkommen unbegründet.

Bei dem Abschluss eines anderen Vertrages sollte man jedoch auf ein paar Kleinigkeiten achten. Man sollte sich nicht länger wie ein Jahr an den neuen Anbieter binden und die Kündigungsfrist sollte einen Monat zum Monatsende betragen. Vor allem bei Supersparangeboten sollte man vorsichtig sein, die Kosten sind hier möglicherweise von den Anbietern nicht kostendeckend kalkuliert.

Sollte der neue Stromlieferant doch einmal seinen Dienst einstellen dann ist die Stromversorgung trotzdem gewährleistet weil der örtliche Anbieter die Lieferung übernehmen muss. Das ist gesetzlich geregelt.

Wer berechnen möchte mit welchem Anbieter er wie viel Geld einsparen kann sollte auf den Stromrechner der Verbraucherzentralen gehen: http://www.verbraucherzentrale.de/stromwechsel/stromrechner.php