Wenn Paare an verschiedenen Orten leben müssen, braucht die Lieber etwas Pflege. Fünf Tipps für das Glück

Heutzutage führt bereits jedes zehnte Paar eine Fernbeziehung. Und diese Zahl nimmt immer weiter zu, weil immer mehr Menschen aus beruflichen Gründen umziehen müssen. Für die Liebe kann es zu einer großen Belastung werden, wenn man sich nur an den Wochenenden sieht. Fünf Tipps, wie beide das Beste aus der Situation machen können.

1. Gemeinsam Pläne machen
Wenn man nicht in derselben Stadt wohnt, ist eine gemeinsame Perspektive enorm wichtig. Das kann z. B. die Absicht sein, irgendwann zusammenzuziehen. Oder auch nur die Planung des nächsten gemeinsamen Urlaubs.
Denn nichts bereichert eine Beziehung mehr und macht den Partner wieder attraktiver als das Gefühl, gemeinsame Ziele zu verfolgen. Das Tolle: Zusammen Pläne schmieden macht Spaß. Und die Vorfreude verbindet ein Paar zusätzlich.

2. Kein Stressprogramm
Freunde besuchen, essen gehen, Sport treiben: wenn man sich nur selten sieht, ist die Gefahr groß, dass man die knappe Zeit komplett verplant. Man will so viel wie möglich in die Stunden stopfen, sodass man sich und seinen Liebsten unter einen enormen Druck setzt. Klüger ist es deshalb, genau zu besprechen, was sich beide von der gemeinsamen Zeit erhoffen, und sie dann zu verbringen, dass jeder dabei auf seine Kosten kommen.

3. Vertrauen ist wichtig
Wer eine glückliche Fernbeziehung führen will, sollte dem anderen einen großen Vertrauensvorschuss geben. Schafft man das nicht, kann es passieren, dass man seine Liebe und sein inneres Gleichgewichts durch Eifersucht und Angst aufs Spiel setzt.
Zur Beruhigung: Untersuchungen haben gezeigt, dass Untreue in Fernbeziehungen viel seltener vorkommt als in Nahbeziehungen. Aber es ist trotzdem wichtig, dass man mit dem Partner über seine Sorgen spricht, um sie in den Griff zu bekommen.

4. Regelmäßigkeit schafft eine enge Bindung
Um auch große Entfernungen gut verkraften zu können, ist es ganz wichtig zu wissen, wann man sich wieder sieht. Darum sollte man jedes Treffen vorher verbindlich vereinbaren und auch genau festlegen, wer wann zu wem fährt.
Besteht dagegen oft Unsicherheit darüber, wann man sich wieder trifft, führt das schnell zu Enttäuschungen und schließlich zur inneren Abkehr. Paartherapeuten empfehlen, dass man sich mindestens einmal im Monat, im Idealfall aber jedes Wochenende sehen soll.
Ganz wichtig: Niemals ein vereinbartes Treffen ohne wirklichen Grund wie z. B. Krankheit absagen. Sonst wird das Zutrauen in die Verlässlichkeit weniger.

5. Die Solo-Zeit genießen
Selbst wenn die Liebe noch so groß ist, sollte man versuchen auch die Zeit zu genießen, die man allein verbringt. Denn wenn man während der Woche nur geknickt vorm Fernseher hockt, wird man sich zwangsläufig einsam und verloren fühlen.
Viel klüger ist es darum, in der Solo-Zeit sein eigenes Leben zu genießen und etwas Sinnvolles zu machen. Ob Sport im Studio oder Verein, Kinoabende mit den Freundinnen, Verwöhn-Programme für den Körper oder Weiterbildung in der Volkshochschule: Hauptsache man erlebt etwas Schönes und hat nicht das Gefühl, seine Zeit allein sinnlos zu verschwenden.