Neuengland – Idylle im Nordosten der USA

Jetzt im Herbst steuert der Kapitän sein Ausflugsschiff „Mount Washington“ besonders gern über das glasklare Wasser des Lake Winnipesaukee im US-Staat New Hampshire. Denn am Ufer des Bilderbuchsees in Neuengland hat die Natur eine fantastische Kulisse geschaffen: den Indian Summer – der prachtvolle „Indianer Sommer“, der die sechs kleinen Staaten im Nordosten der USA vom Mitte September bis Ende Oktober in einen Farbenrausch taucht.
Vom Seeufer auf den Gipfel. Bis auf knapp 2000 Meter fährt die Coq Railway, die älteste Zahnradbahn der Welt. Windjacke nicht vergessen. Denn oben auf dem Mount Washington herrschen meist ziemlich frische Temperaturen.
Am Fuße des Berges führt der Kancamagus Highway 50 Kilometer entlang des Flusses Swift River von Lincoln bis nach Conway. Es ist die Traumstraße des Indian Summer, den man hier in Neuengland übrigens nur unter den Begriff „Fall Loliage“ kennt. Linkst und recht des Kancamagus Highways leuchten in diesen Tagen unzählige Ahornbäume und Birken mal feuerrot, ein anderes Mal goldgelb. Wer mag, hält einfach irgendwo an und gönnt sich in diesem bunten Paradies ein Picknick am munter dahinfließenden Swift River.

An die Küste
Während die Staaten New Hampshire und Vermont mit sanften Hügeln beeindrucken, prägt der Atlantik Maine, Connecticut, Rhode Island und Massachusetts. Überall ist frischer Hummer zum Schnäppchenpreis erhältlich, zu Massachusetts gehört auch Nantucket. Und die Metropole Boston, die als Wiege der amerikanischen Demokratie gilt. Von hier aus lohnt der Besuch einer besonderen Perle, des romantischen Squam Lake in New Hampshire. Henry Fonda und Katharine Hepburn drehten in dieser Idylle 1981 den Kino- Hit „Am goldenen See“. Und wären am liebsten für immer geblieben…