Die ersten frostigen Nächte lassen nicht mehr lange auf sich warten. Damit Ihre grünen Lieblinge auf Balkon und Terrasse das heil überstehen, hier einige Tipps.

Drinnen läuft die Heizung schon bald wieder auf Hochtouren, da fragt sich so mancher besorgte Pflanzenliebhaber beim Blick auf den Freisitz, wie viel Kälte seine Schätzchen da draußen wohl aushalten.
Nun, Fröstelnaturen aus dem Süden holt man am besten rein, bevor die Temperaturen nachts unter seches Grad sinken. Für alle, die im Freien überwintern, heißt´s bei grimmiger Kälte, her mit dem Wintermantel für Wurzelballen und Triebe!
Wichtig vor dem Verpacken: erst mal nachsehen, ob die Pflanze von Schädlingen befallen ist, Schnecken absammeln. Die Tierchen würden sich unter der warmen Hülle wohl fühlen und einen mächtigen Appetit entwickeln.

Und wie steht´s mit dem Gießen während der kalten Zeit? Ja zum Wässern sagt der Gärtner! Besonders gut eingepackte Kübel sollten mehrmals die Woche Wasser bekommen, da Regen die Wurzeln kaum erreicht. Ebenso durstig sind Immergrüne, weil sie auch bei Kälte übers Blattwerk Wasser abgeben.

Alles in schöne Tontöpfe gepflanzt? Dann heißt es auch hier öfter mal gießen, da über die Terrakotta- Poren ständig Feuchtigkeit verdunstet.

- Pflanzen werden jetzt gern komplett eingekleidet: Naturmatten und Folien als Hülle für´s Gefäß verringern den nächtlichen Wärmeverlust, während eine Haube fürs grün die Negativkraft von Sonne, Wind und regen ausbremst. Optimalen Schutz hierfür bietet atmungsaktives Vlies.
- Schön anzusehen und ein praktischer Schutz: Sackleinen und Weidenmatten sind in verschiedenen Größen und als Fertighauben oder Meterware im Gartencenter erhältlich. Weidenmatten können zudem verhindern, dass der nächste Herbststurm das dicke Laub- oder Heupolster davonweht, das man rund um den Kübel gehäuft hat.