Elektro- oder Benzinrasenmäher gehören mittlerweile schon zum alten Eisen. Seit einiger Zeit erobern die Rasenmäher-Roboter den Markt. Wer nach der Arbeit nicht noch seinen Rasen Stunden bearbeiten will der sollte überlegen sich einen kleinen Helfer anzuschaffen. Die Roboter übernehmen für ihren Besitzer das komplette Rasenmähen und zwar fast vollkommen selbständig. Dabei kommt es darauf an ob es ein vollautomatischer oder ein halbautomatischer Rasenmäher ist.

Ein vollautomatischer kleiner Roboter mäht den Rasen selber und fährt nach Abschluss seiner Arbeit selbständig an seine Ladestation um seine Batterie wieder aufzufüllen. Die halbautomatischen müssen per Hand zur Ladestation gebracht werden.

Die vollautomatischen Roboter bewegen sich also vollkommen alleine, auch wenn ihnen während des Rasenmähens der Strom knapp wird laden sie sich auf und machen später an genau der Stelle weiter wo sie aufgehört haben. Wo der Trick ist? Ganz einfach, die Roboter sind auf keinen Fall intelligent. Keiner von ihnen kann selbständig erkennen wo die Rasenkante ist oder das Ende des Rasens. Das Geheimnis besteht in den Induktionsschleifen. Diese Schleifen werden um den kompletten Garten gespannt und sie bestehen nur aus dünnem Draht der mithilfe von Spangen im Rasen fixiert wird. Im Laufe der Zeit verwächst der Draht vollkommen unsichtbar, und nur noch der Roboter kann den Draht erkennen. Der Roboter nutzt den Draht gleichzeitig als Navigationshilfe um den Weg zu seiner Basisstation zu finden wo er sich auflädt.

Die kleinen Helfer sind allerdings nicht ganz billig. Ein halbautomatischer Roboter kostet zwischen 1200-1500 Euro und die vollautomatischen liegen bei 2000 Euro. Allerdings laufen die kleinen Helfer auch mit sehr niedrigen Kosten. Im Grunde kann man sie jeden Tag einsetzen weil sie nur soviel Strom verbrauchen der vergleichbar mit einer 15 Watt-Glühbirne ist. Sie produzieren keine Abgase und der Geräuschpegel liegt bei ungefähr 63 dB (A), was vergleichbar ist mit dem Lärm den ein Elektrorasierer macht.