Die kleinen Fasern sind ganz groß im Kommen: Mikrofasertücher wischen, putzen und polieren, sparen dabei Zeit und schonen auch noch den Geldbeutel. Denn teure Reiniger sind dann passé.

Die viel größere Oberfläche macht´s
Hergestellt werden die Mikrofasern aus verschiedenen Stoffen, meist aus Polyester, Polyamid oder Viskose. Der Trick: Die einzelnen Fasern sind um ein Vielfaches feiner als zum Beispiel Baumwollfasern oder menschliche Haare. Sie werden zu Tüchern mit hoher Dichte verarbeitet und dann gespalten. So entsteht eine sehr große Oberfläche. Und je größer diese ist, desto besser ist die Putzwirkung. Deshalb schwören
Haushaltsprofis auf die sauberen Helfer. Denn wegen ihrer wesentlich höheren Reinigungskraft brauchen die Mikrofasertücher wenig bis gar keinen Reiniger und lösen trotzdem zuverlässig Schmutzpartikel und Fettschmutz von allen Oberflächen.

Extra- Tipp:
1. es ist nicht nur so, dass man kaum Reiniger braucht Chemische Mittel können sogar die feinen Fasern verkleben, ihre Funktion einschränken.
2. Wenn Sie die Lappen vor dem ersten Gebrauch mit warmem Wasser auswaschen, nehmen sie den Schmutz sogar noch besser auf.

Keine Angst vor Keimen
Noch ein Vorteil der Mikrofaser: Der aufgenommene Schmutz gelangt nur zwischen die Fasern, nicht in deren Inneres. Deshalb wird er beim Ausspülen des Tuches genauso schnell wieder abgegeben. Und landet mit dem Waschwasser im Ausguss, ideal, wenn Keimherde in Küche und Bad gesäubert wurden.

Das Reinigen der Reiniger
Mikrofasertücher sind sehr robust (auch Steinböden können gescheuert werden) und können prinzipiell in der Maschine gewaschen werden. Doch eigentlich sollte man sie von Hand in nicht zu heißem Wasser waschen. Grund: Die Fasern anderer Textilien in der Wäschetrommeln können die Mikrofasern verstopfen, sie würden nicht mehr so gut reinigen.