Kalte Küche? Na klar! Immer mehr Figurbewusste schwören auf Rohkost. Die knackige Nahrung ist so gesund, weil sie reichlich Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, die normalerweise beim Kochen verloren gehen. Gekochtes Gemüse liefert gerade noch die Hälfte seiner Vitamine. Wird es gedämpft, gehen 15 Prozent verloren, beim Dünsten noch zehn Prozent. Mineral- und Ballaststoffe werden zwar nicht zerstört, aber ebenfalls verringert. Der Speiseplan sieht so aus: viel rohes Obst und Gemüse, Salat, Sprossen sowie Nüsse. Milchprodukte und Eier wenig, Fleisch nur selten.
Die Ausnahme unser Körper könne größere Mengen Rohkost nicht verarbeiten, wurde übrigens in einer umfassenden Studie von Wissenschaftlern widerlegt. Im Gegenteil: Wer viel ungekochtes Obst und Gemüse isst, spart Fett und Kalorien, nimmt aber viel Wasser und Ballaststoffe auf. Das sättigt und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Eine wunderbare Nebenwirkung: Der Appetit auf Süßes verschwindet, mit ihm die Pölsterchen, und zwar an den richtigen Stellen (vor allem in den gefürchteten Cellulite- Zonen purzeln die Pfunde).
Eine Sofortumstellung auf Rohkost ist nicht zu empfehlen. Fangen Sie lieber mit einem Tag in der Woche an, und steigern Sie das Ganze langsam. So finden Sie selbst heraus, wie viel Rohkost Ihnen gut tut.