Pflanzzeit: Die Herbstwochen sind die ideale Zeit zum Pflanzen der Frühlingsblüher. Der Boden ist noch warm und schon gut durchfeuchtet. Werden Akelei, Alpenalster, Gemswurz, Nelkenwurz oder Schleifenbaum jetzt gesetzt, haben sie bis zum Winter genug Wurzeln gebildet und können im Frühjahr voll durchstarten.

Zwiebelblumen schützen: Die Zwiebeln von Tulpen, Hyazinthen und Narzissen vertragen selbst klirrende Kälte und können jetzt in die Erde, damit die Blumen zum Frühling schön blühen. Wühlmäuse können die Zwiebeln nicht anknabbern, wenn die Pflanzlöcher mit Körbchen aus verzinktem Kaninchendraht ausgekleidet werden. Sie müssen später nicht entfernt werden, die Wurzeln wachsen durch.

Farbenzauber: Mit verschiedenfarbigen Chrysanthemen sorgen Sie noch einmal für einmal für ein Blütenmeer auf Balkon und Terrasse. Kauftipp: Wählen Sie Pflanzen mit vielen Knospen, die sich gerade öffnen.

Zierkohl: Er steht regelrecht auf Kälte. Je kälter die Nächte, desto intensiver seine schönen Farben. Erst der Frost macht der bunten Pracht ein Ende.

Topfpflanzen: Winterharte Zwiebelblumen (zum Beispiel Narzissen, Traubenhyazinthen) können in ihren Töpfen auch im Winter draußen übernachten. Sie sollten aber vor Nässe geschützt werden.

Nicht zu früh: Licht und frische Luft halten Pflanzen schön und gesund. Kälteschutzmaßnahmen (Bastmatte, Fichtenreisig etc.) nicht zu früh ergreifen.

Knollenpflanzen: Dahlien, Gladiolen & Co. Können nicht im Boden bleiben. Nach der letzten Blüte ausgraben, Erdreste abklopfen und Stängel auf Handbreite zurückschneiden. Die Knollen in einer mit Sand gefüllten Kiste aufbewahren. Sie sollten sich dabei nicht berühren.