Wieder so eine Meldung über eine Einbruchsserie in der Zeitung! Das gönnt man seinen ärgsten Feind nicht, denken Sie und sehen sich Balkon- und Wohnungstür nebst Fenster mal genauer an: Bieten Schlösser und Rollläden ausreichend Schutz? Und was lässt sich da überhaupt außerdem tun!

Erst mal gucken, wer da klingelt? Ein Spion in der Wohnungstür stellt ersten Sichtkontakt ohne Risiko her. Wenn das Mini- Bullauge fehlt, lässt es sich ohne Probleme nachträglich einbauen. Damit beim Bohren nicht´s ausreißt, verwendet man einen Forstnerbohrer. Die meisten Wohnungstüren bestehen aus zwei äußeren Sperrholzlagen, dazwischen ein Kern aus Pappe. Den Bohrer zunächst auf der Wohnungsseite mittig in Augenhöhe ansetzen, mit mittlerer Drehzahl durchs erste Sperrholz und den Pappkern bohren, die äußere Sperrholzschicht nur touchieren. Damit diese nicht splittert, den Bohrer nun außen ansetzen, das Loch fertigbohren. Dann den äußeren Teil des Türspions einschieben und festhalten, während man den inneren Teil einsteckt und verschraubt.

Sie wohnen in Parterre und die Fenster sind´s, die Sorgen machen? Wirksamen Schutz bietet da eine Telekopstange: Zum einen ist sie von außen sichtbar, hat also einen gewissen Abschreckungseffekt auf potenzielle Einbrecher. Zum anderen hat sie den Vorteil, dass der Fensterrahmen nicht angebohrt werden muss. Man fixiert sie vielmehr in der Mauerlaibung zu beiden Seiten des Fensters. Geschlossen wird sie per Knopfdruckzylinder, öffnen lässt sie sich meist mit einem Schlüssel. Wichtig für die Optik: Telekopstangen sind nicht nur in mehreren Längen, auch in verschiedenen Farben im Handel und passen sich so der Einrichtung an.