Oft wird die Mirkowelle nur zum Aufwärmen oder Auftauen fertiger Speisen benutzt. Das Gerät leistet auch beim Garen gute Dienste. Doch sollte man dabei folgende Tipps beachten:

Jede Mirkowelle funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Sie erhitzt nur das Wasser in den Speisen. Der Rest wird vom heißen Wasser erwärmt. Alles, was viel Flüssigkeit enthält, wird also schneller heiß als eher trockene Speisen. Außerdem dringen die Mirkowellen nut etwa 3 cm tief in das Lebensmittel ein, sodass man zwischendurch immer wieder durchrühren sollte, um die Wärme gleichmäßig in den Speisen zu verteilen.

Beim Auftauen, Erwärmen, Garen oder Backen halten Sie sich am besten genau an die Vorgaben Ihres Geräteherstellers. Verschiedene Mirkowellen haben auch ganz verschiedene Vorgaben, was die Gardauer und die Leistung betrifft.

Fix gemacht mit der schnellen Welle
Da Mikrowellen Metall nicht durchdringen, darf man nur Geschirr aus hitzebeständigem Kunststoff, Porzellan, Glas oder Keramik verwenden.
Decken Sie die Schüsseln zum Auftauen, Erwärmen und Garen gehörenden Haube oder mit einer mikrowellengeeigneten Folie ab. So kann nicht verspritzen oder austrocknen. Wer auf eigenen Faust kochen will: Im Zweifelsfall zunächst eine niedrige Leistung für ca. 1 Minute wählen. So verkocht nichts, und sie können sich allmählich an die optimalen Werte herantasten.
Knusprige Braten und goldgelbes Überbacken klappt in der Mikrowelle leider nicht. Da sie nur Wasser erhitzt, wird es zum krossen Bräunen nicht heiß genug. Dazu bräuchte man hohe Backtemperaturen von mindestens 150 Grad.
Dennoch lassen sich auch mit der Mikrowelle leckere Kuchen zaubern. Die Hersteller legen ihren Geräten meist passende Rezepte bei.