Der Faden geht leichter durchs Nadelöhr, wenn man das Fadenende zwischen den Lippen anfeuchtet oder mit Haarspray besprüht und somit stärkt.

Die richtige Länge, den Faden lieber etwas kürzer abschneiden, denn sonst muss man beim Nähen unnötig weit ausholen. Darum lieber öfter einmal den Faden neu einfädeln.

Am Anfang jeder Naht den sollte man den Faden fixieren: die ersten drei Stiche auf einer Stelle (jedoch nicht durch das gleiche Loch, ein paar Stofffäden sollten dazwischen gelassen werden) stechen bzw. einen Knoten in den Faden machen, somit rutscht er nicht durch.

Knöpfe annähen, zuerst den Faden im Stoff vernähen. Dann den Knopf auffädeln und die Nadel durch ein anderes Loch im Knopf wieder durch den Stoff stechen. So geht es weiter, bis der Knopf fest genug sitzt. Dann den Faden ein paar Mal um die zwischen Stoff und Knopf laufenden Fäden wickeln und unauffällig im Stoff vernähen. Extra- Tipp: Anfänger können nach den ersten Stichen ein Streichholz zwischen den Knopf und den Stoff klemmen. Dadurch erhält man beim Annähen automatisch den richtigen Abstand.

Aufhänger, welche ausgerissen sind, können problemlos durch Schnürsenkel ersetzt werden. Das passende Stück in der jeweiligen Länge abschneiden und anschließend mit festen Zwirn annähen.

Dicker Stoff, zum Beispiel Jeans, lässt sich leichter durchstechen, wenn man vor Beginn der Arbeit die Nadel in ein Stück Seife steckt. Grundsätzlich kann man die Seife auch generell als nutzen.

Verstreute Nadeln, etwa wenn mal das Nadelkästchen heruntergefallen ist, lassen sich mit einem Magneten schnell und mühelos einsammeln.
Zahnseide ist ein prima Ersatz für Nähseide. Damit angenähte Knöpfe reißen nicht mehr so schnell ab.

Ein Kamm, zwischen Stoff und Knopf geschoben, verhindert, dass beim Knöpfe abtrennen der Stoff beschädigt wird.
Pelzjacken sind nervig beim Knopf annähen, weil die Tierhaare dauernd im Weg sind. Ein Blatt Papier zwischen Knopf und Pelz verhindert das.