Auf Entdeckungstour rund um Antalya und Alanya

Die Sonne streichelt sanft die Haut, auf dem Tisch steht ein türkischer Mokka, und der Blick auf die bunten Fischerboote, die im blauen Meer dümpeln, ist einfach atemberaubend. Wer seinen November-Tag in einem der Terrassenrestaurants über dem malerischen Hafen von Antalya beginnt, der kann wirklich von Glück sprechen.
Durchschnittlich 22 Grad sind es in der Stadt an der Türkischen Riviera. Und das gerade mal drei Flugstunden von uns entfernt.

Das hat Flair
Direkt an den Hafen von Antalya grenzen die schmalen Gassen der Altstadt. Immer noch ist das Flair längst vergangener Zeit zu spüren. Wie durch einen großen Basar führen die Wege hinauf zu lachsroten Yivil-Minarett und dem dreibogigen Hadrianstor aus dem Jahr 130 nach Christus mit seinen wunderschönen korinthischen Säulen.
Die ganze türkische Südküste gleicht einem lebendigen Geschichtsbuch. Vom Apollon-Tempel in Side über die Ausgrabungen von Perge bis zu den Ruinen am Strand von Olympos. Und über allem thronen die bis zu 3000 Meter hohen Gipfel des Taurus-Gebirges. Während unten im Tal Orangenhaine das Bild bestimmen, tummeln sich die Forellen in glasklaren Gebirgsbächen.
Einige der schönsten Wanderwege führen zum antiken Theater von Termessos und zu den Oberen Düden- Wasserfällen, die sich – 14 Kilometer von Antalya entfernt – in die Tiefe stürzen.
Für die Ausflugsfahrten entlang der Küste steht der Dolmos zur Verfügung. Diese Kleinbusse fahren überall zwischen Alanya, Belek, Antalya und Kemer. Und der Fahrpreis ist erfreulich niedrig.
Abend in Antalya. Östlich des Uhrtums füllen sich jetzt die Restaurants der Döner-Gasse. Zum Fleisch schmeckt ein Efes-ier. Das ist lecker und typisch für Antalya – die Stadt, die Kemal Atatürk, der Begründer der modernen Türkei, als „schönste der Welt“ bezeichnete.