Nicht alles in einen Topf werfen! Wer die richtige Auswahl an Kochgeschirr hat, wird sehr schnell merken, dass damit Kochen noch besser geht.

Aluminium- Wenn es schnell gehen soll
Zehnmal besser als Stahl leitet Aluminium die Wärme, gibt sie aber auch schnell wieder ab. Deshalb sind Alutöpfe am besten geeignet, wenn zum Beispiel Wasser fix zum Kochen gebracht werden soll, um dann gleich verwendet zu werden. Wegen seines geringen Gewichts ist das Alugeschirr vor allem bei Campern sehr beliebt.

Kupfer- Alleskönner- der auch Strom spart
Das Metall ist der beste Wärmeleiter von allen. Wer in Kupfertöpfen kocht, spart bis zu 40 Prozent Energie. Sie reagieren sofort auf Temperaturänderungen. Das macht sie ideal zum Köcheln und Schmoren. Außerdem speichert Kupfer Wärme, Speisen bleiben lange warm. Gute Töpfe sind innen mit Edelstahl beschichtet: Der einzige Nachteil: leider nicht gerade billig.

Emaille- Längst nicht mehr von gestern
Wieder modern: mit ihrem hübschen Look sind Emailletöpfe ideal um die Speisen im Topf auf den Tisch zu stellen. Dazu kommt, dass sie leicht zu reinigen sind. Angebranntes lässt sich gut entfernen, das macht sie zum Beispiel ideal für das Anbraten von Bolognese- Hackfleisch.

Edelstahl- Einfach perfekt für Gemüse
Kochen, Dämpfen, Dünsten, Pochieren- alles kein Problem für Edelstahltöpfe. Hochwertige Modelle haben einen Sandwichboden, der die Hitze besser leitet und vor allem länger hält, damit die Speisen schön warm bleiben.

Gusseisen- so wird der Braten knusprig
Töpfe aus Gusseisen speichern die Wärme gut und geben sie gleichmäßig ab- ideal zum Braten und Schmoren. Pflege- Tipps: Gusseisen kann schnell rosten. Nach dem Abtrocknen deshalb dünn mit Speiseöl einreiben.

Stahl- Emaille- Ideal für Fondues
Durch seine fast porenfreie Oberfläche lässt sich Stahl- Emaille ganz leicht reinigen. Da es außerdem äußerst robust ist, eignet es sich wunderbar für Gerichte, die über lange Zeit erhitzt werden müssen, zum Beispiel Fondues.