Bei uns in Deutschland und in der Schweiz und Norwegen sind solche Geräte strengstens verboten. Im schlimmsten Fall dürfen diese Geräte sogar konfisziert oder vernichtet werden. Bewohner in Österreich haben es besser, dort dürfen die Geräte genutzt werden. Nicht ganz klar ist die Gesetzeslage in Bosnien-Herzegowina und in Tschechien, die bestehenden Gesetzt sollen dort geändert werden.

GPS-Navigationsgeräte sind empfehlenswert für den Autofahrer weil sie unter anderem auch die nächste Tankstelle anzeigen oder in der Nähe verfügbare Hotels. Diese so genannten POI – Points of Interests – zeigen aber unter Umständen auch Radarkästen oder Ampelkameras an. In Österreich sind nur solche Geräte verboten die mit Funkwellen Radarkontrollen aufspüren.

Wer eine Fahrt in die Schweiz plant sollte eventuell vorhandene Radarwarnungen unbedingt deaktivieren. Der Verkauf eines solchen Gerätes oder der Einbau und Betrieb sind verboten und können mit hohen Geldstrafen oder der Konfiszierung des Gerätes enden. Die im Umlauf befindlichen illegalen GPS-Navigationsgeräte warnen den Autofahrer vor fest installierten und mobilen Radargeräten. Auch in Deutschland ist die Rechtslage fast genauso wie in der Schweiz. Wer mit einem solchen Gerät erwischt wird muss mit einem Bußgeld von mind. 75 Euro rechnen und mit der Beschlagnahmung oder Vernichtung des Gerätes.

Wer eine Fahrt ins Ausland plant sollte ein paar Details beachten um einer Geldstrafe oder dem Verlust des Gerätes aus dem Wege zu gehen. Vor allem wer ein GPS-Navigationsgerät hat sollte bei Fahrten in die Schweiz oder Norwegen sicherstellen dass das Gerät für diese Länder keine Radarwarnungen aufweist. Andernfalls sollte man diese Funktion unbedingt deaktivieren. Wer vollkommen sicher sein will kann die POI-Radarwarner im Grund nur komplett löschen. Anweisungen wie das genau funktioniert liefern die Hersteller in der Regel auf ihren Internetseiten.