Generell sind Spiegel leicht zu reinigen. Auch Insektenschmutz und Zahnpastaspritzer können durch vorsichtiges Reiben entfernt werden. Wichtig: Klingenschaber, wie sie für Cerankochfelder genutzt werden, sind bei Spiegeln ein absolutes Tabu.

Keine Reiniger. Saure Badreiniger, Allzweckreiniger, Glasreiniger – sie alle sind bei der Spiegelpflege fehl am Platz, denn sie verursachen den so genannten Spiegelfraß. Das sind braune Flecke, die sich vom Rand her hinter dem Glas ausbreiten. Außerdem hinterlassen Reiniger klebrige Tensid- Rückstände auf der Spiegelfläche. Dadurch wird das Glas schneller wieder schmutzig.

Wasser und Tuch. Die ideale Blitzblank-Kombi für Spiegel: Wasser und ein nicht fusselndes Tuch. So bleiben die Spiegel am längsten staubfrei. In Regionen mit sehr hartem Wasser (Härtegrad 3-4) werden mit destilliertem Wasser bessere Ergebnisse erzielt. Anschließend mit einem trockenen Tuch alles gut abreiben. Vor allem der empfindlich Randbereich sollte rasch und gründlich getrocknet werden.

Fensterleder und glatte Microfasertücher sind auch zur Reinigung geeignet. Achtung: Falls sie nicht neu sind, vorher gut auswaschen, damit alle Waschmittelreste sicher entfernt werden.

Profi-Tipp: Die Reinigungsexperten arbeiten gern mit einem Wasser-Spiritus-Mix (im Verhältnis 2:1), der auf den Spiegel gesprüht und sofort wieder mit Küchenkrepp weggewischt wird.

Schäden vermeiden
Ausdünstungen aus Tapeten oder Wandfarben können Spiegel blind machen. Deshalb etwas Abstand lassen zur Belüftung. Bei Montieren des Spiegels darauf achten, dass er spannungsfrei hängt. Spiegelklammern sollten nicht direkt auf dem Glas sitzen, sondern auf einer Schutzfolie. Temperaturen über 45 Grad können Spiegel auf Dauer beschädigen. Darum starke Scheinwerfer nicht direkt auf sie richten und integrierte Spiegellampen nicht zu lange lassen.