Punkte und Prozente: Die Jagd nach Schnäppchen mit der Kundenkarte ist voll im Trend. Doch was bringen sie wirklich? Diese Karten gibt es:
• Karten mit denen man in vielen verschiedenen Geschäften Punkte sammeln kann: Dazu zählen Happy Digits, Miles & More (Lufthansa) und Payback. Durchschnittlich erhält ein Kunde beim Kauf ein Prozent der Verkaufssummer gutgeschrieben. Ab einem Guthaben von 1500 Punkten kann man diese Prämien oder Einkaufsgutscheine einlösen. Payback
• -Karte lässt sich zur Visa-Kreditkarte aufrüsten. Jahresgebühr: 20 Euro, die Partnerkarte kostet die Hälfe. Positiv: Die MasterCard gibt es kostenlos.
• Karten, die spezielle Sonderrabatte bieten: Viele Karten gewähren – zeitlich begrenzt – bis zu 20 Prozent Nachlass auf ausgewählte Produkte. Da kostet das eigentlich 300 Euro teure Designerkostüm bei Karstadt nur noch 240 Euro. Bei Jacques´Weindepot z. B. erhalten Kartenbesitzer zweimal im Monat Post mit Coupons, mit denen es bis zu 30 Prozent Rabatt gibt. Sonderrabatte bieten auch Payback und Happy Digits.
• Karten, die Extraleistungen bieten: Bei Douglas zum Beispiel gibt es neben regelmäßigen Beauty News per Post oder E-Mail u. a. Eintrittskarten für Konzerte von Klassik bis Rock, auch wenn diese längst vergriffen sind.

Optimal: Rabatte direkt beim Einkauf• Karten, die sofort Nachlässe gewähren: Einige Unternehmen darunter Hagebau (Baumarkt), Adler (Mode) und The Beauty Shop (Beauty) schreiben keine Punkte – zwischen einem und drei Prozent der Kaufsumme – direkt beim Kauf.

Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit für den Vergleich. Denn trotz Bonuskarte und Rabatt trotz Bonuskarte und Rabatt kann ein Produkt in einem anderen Geschäft günstiger sein.