Es gibt potentielle Gefahren im Internet vor denen man sich als Computer-Besitzer schützen muss. Vor wem soll ich mich also schützen?
Im Internet existieren Organisationen die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Daten von Internet-Nutzern zu sammeln, und zum Beispiel an andere Organisationen für teures Geld zu verkaufen. Weiter gibt es Regierungen die unter dem Deckmantel der Staatssicherheit oder unter dem Vorwand agieren Terroranschläge verhindern zu wollen und unter diesem Vorwand jeden Nutzer bis auf die kleinste Kleinigkeit ausspionieren. Der Täter kann aber auch der angeblich beste Freund, ein Arbeitskollege oder der Chef persönlich sein der kontrollieren will ob jemand während seiner Arbeitszeit im Internet surft…
Man sieht also es sind persönliche Sachen und keiner möchte dass diese in falsche oder fremde Hände geraten.
Aber wie kann man sich schützen?

Die meisten Leute vertrauen auf den absoluten Schutz durch Programme, eine absolute Sicherheit gibt es aber nicht! Es ist immer möglich für einen Profi ein Netzwerk oder PC zu hacken, aber zumindest bemerkt man dies dann und kann Abhilfe schaffen. Vor allem Microsoft verspricht immer wieder eine absolute Sicherheit, aber das ist grundsätzlich unmöglich.
Vor allem mit der Absicherung durch Passwörter gilt: Verwenden Sie keine Namen von sich oder Ihnen bekannten Personen, das ist unheimlich leicht rauszufinden. Nehmen Sie auch keine PIN-Nummern von ihrem Handy oder Bankkonto. Wenn Sie ein Passwort anlegen immer Buchstaben, Zahlen und auch Sonderzeichen einbauen. Das Passwort sollte dabei eine Mindestlänge von 8 Zeichen haben.

Was Sie gut vor Angriffen schützt und unbedingt auf einen Computer gehört wenn mit diesem im Internet gesurft wird ist eine Firewall. Diese kontrolliert den Datenaustausch zwischen zwei Netzwerken, bzw. Computern indem die Firewall ein Netz von dem anderen trennt und dadurch einen kontrollierten Übergang schafft.
Nur eine Firewall zu installieren reicht jedoch nicht. Durch die immer weiter fortschreitende Technik müssen auch neue Schutzsysteme her und davon am besten viele. Eine Firewall schützt grundsätzlich vor nicht identifizierten Logins von außen. Komplexere Firewalls blockieren weiter den Übergang von außen nach innen.
Eine sehr wichtige Funktion die die Firewalls liefern ist eine Dokumentation für den Computer-Besitzer in der er nachverfolgen kann wie viele Einbruchsversuche statt gefunden haben und wie viele davon abgeblockt worden sind.
Die Firewall ist nur der Anfang eines guten Schutzes. Firewalls schützen nur bis zu 50% vor Angriffen die aus dem eigenen Netzwerk erfolgen. Vor allem wichtige Daten sollten immer vom Netzwerk getrennt abgespeichert werden. Weiter schützt das Programm nicht vor potentiellen Gefahren in Form von Viren. Als zweites muss also unbedingt ein Virenscanner installiert werden.
Für den Privatanwender empfiehlt sich als Firewall ZoneAlarm und als einen guten Virenscanner kann man AntiVir empfehlen. Diese beiden Programme sind für den Privatgebrauch kostenlos, und können regelmäßig mit einem Update auf den neuesten Stand gebracht werden.