Rosen richtig pflegen ist nicht einfach, aber wer den Dreh raus hat dem wird die Rose es mit berauschenden Farben und einem betörenden Duft danken.

Das wichtigste ist der Rose den richtigen Standort zu geben. Die meisten Rosenarten sind richtige Sonnenanbeter wobei sie aber geschützt stehen wollen. Auf keinen Fall sollte man sie unter Bäume oder Sträucher pflanzen. Rosen haben zwar immer viel Durst aber sie mögen keine feuchten oder dunklen Ecken. Meist erkranken sie dann schnell an Mehltau oder Pilzbefall.
Rosen brauchen grundsätzlich viel Platz in der Erde, sie sind so genannte Tiefwurzler. Sie mögen einen lehmigen Boden der schwach sauer und kräftig dunkel sein sollte. Wer besonders schöne Rosen haben möchte sollte sich ein Mess-Set zur PH-Wert Bestimmung kaufen. Rosen bekommen im Spätsommer noch einmal eine letzte Düngung. Das ist wichtig damit das Holz ausreifen kann. Es wird dann fest und holzig und ist damit im Winter gut geschützt.

Beim Einpflanzen neuer Rosenstöcke sollte man darauf achten dass die gründlich vorbereitet werden. Das heißt dass die Wurzeln am besten schon einmal um ein Drittel gekürzt werden und danach der Wurzelballen gründlich gewässert wird. Am besten über Nacht in einen Topf mit Wasser stellen. Das Veredelungsstück der Rose – die knubbelige Veredelungsstelle – sollte dabei unbedingt 5 cm weit eingegraben werden weil diese sehr empfindlich ist.

Wer keinen eigenen Garten hat aber Rosen einfach umwerfend findet hat noch eine andere Möglichkeit. Er kann auch auf dem Balkon oder Garten Rosen in Kübeln oder Töpfen aufstellen. Sie wachsen auch dort, allerdings brauchen sie dann mehr Pflege:
Der Kübel in den die Rose gepflanzt wird sollte groß und tief sein. Rosen die dunkles Laub und kleine Blätter haben sind umso unempfindlicher gegen Hitze. Beim Einpflanzen sollte man unbedingt eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton mit einlegen, damit die Pflanzen keine Staunässe abbekommen und dadurch die feinen Wurzeln zerstört werden. Für das Einpflanzen in die Kübel sollte unbedingt spezielle Rosen- oder Kübelerde verwendet werden. Bei normaler Blumen- oder Komposterde besteht das Problem das sie zu nährstoffreich ist. Die Art der Kübel ist dabei vollkommen egal, das hängt vom persönlichen Geschmack ab.
Wichtig ist nur einen Fachmann vorher einmal zu fragen ob die Art von Rose die man sich ausgesucht hat auch für die Kübelhaltung geeignet ist.

Welche Arten von Schädlingen eine Rose befallen hängt davon ab wie resistent sie gegenüber den einzelnen Schädlingen ist und vom jeweiligen Standort. Wer seine Rose über lange Jahre behalten möchte sollte auf Qualität achten und auf Rosen aus dem Baumarkt verzichten. Besondere Qualität bergen Rosen die das Qualitätssiegel bekommen haben. Sie werden auch ADR-Rosen genannt. Es sind besondere Züchtungen die eine Art Rosen-TÜV bestanden haben.