Sie schmecken gut, kosten wenig. Und sie sind oft viel besser als ihr Ruf. Alles, was Sie wissen müssen….

Was ist denn ein Supermarktwein?
Man unterscheidet prinzipiell Fachhandelweine und Supermarktweine. Die Tropfen aus dem Fachhandel stellt ein Winzer in Handarbeit her: Sie kommen aus einem Jahrgang, schmecken daher jedes Jahr anders. Auf ihrem Etikett stehen Rebsorte, Lage und Jahrgang. Die Supermarktweine, die in großen Massen produziert werden, schmecken immer gleich. Dafür werden dem wein Enzyme oder Gerbstoffe beigemischt. Auf dem Etikett steht oft nur der Name. Aber: 70 Prozent aller verkauften Weine werden im Supermarkt erstanden.

Wie gut sind sie?
Oft viel besser als ihr Ruf. Das würde ein wahrer Wein-Feinschmecker natürlich nie zugeben. Aber wie viele davon gibt es schon? Wer eine Party schmeißt oder abends mal gemütlich einen Schoppen trinken möchte, ist beim Supermarktwein gut aufgehoben.

Die Vorteile:
Sie sind vor allem günstiger. Hat man einmal einen Tropfen für sich entdeckt, den man mag, kann man ihn bedenkenlos wieder kaufen. Denn er schmeckt ja immer gleich gut.

Nachteile:
Das Angebot ist riesig und unübersichtlich. Da es im Supermarkt oder beim Discounter auch keine Beratung gibt, muss man selbst durchprobieren. Ganz wichtig: Der Wein sollte schnell getrunken werden. Denn es gibt keine schlechtere Lagerung als aufrecht stehende Flaschen unter Neonlicht im Supermarkt.