Butter, Öl und Fett sind wichtige Geschmacksträger im Essen, haben aber auch viele Kalorien. Beim Garen im Dampf oder in einem Römertopf kann man Fett sparen und trotzdem sehr schmackhafte Gerichte zaubern.

Dämpfen ist eine sehr schonende Garmethode, die für Fisch, Gemüse aber auch für Fleisch und Geflügel geeignet ist.
Für zartes Fleisch, Fisch und Gemüse mit kurzen Garzeiten (z. B. Spinat) ist das Dämpfen ohne Druck vorzuziehen. Das Gargut liegt im zugedeckten Topf im Siebeinsatz, über kochender Flüssigkeit wird es durch aufsteigenden Dampf langsam gegart.

Schneller gar durch hohen Druck
Anschließend muss man noch mal nachwürzen, weil die Gewürze beim Garen teilweise abgespült werden.
Beim Dämpfen unter Druck im Schnellkochtopf oder in einem modernen Dampfdruckgarer erhöht sich mit dem Druck die Gartemperatur auf über 100 Grad und verkürzt damit die Garzeit.
Dadurch werden Mineralstoffe und Vitamine weniger ausgelaugt als beim Kochen. Auch Farbe und Geschmack bleiben weitgehend erhalten.
Im Römertopf gar Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse ohne Fett und mit wenig oder ohne Flüssigkeit. In einer Art Dunstglocke aus eigenem Saft entfaltet sich das Aroma der enthaltenen Zutaten auf unvergleichliche Weise.