Stundenlanges Kochen von Marmelade ist Schnee von gestern! Eine Reihe von speziellen Gelierzuckern und –mitteln verkürzt die Garzeit, verhilft zu einem schnellen Erfolgserlebnis und Süßigkeiten mit mehr gesunden Inhaltsstoffen.

Zitronensäure, Einmachhilfe sind beste Verbündete wenn es darum geht, die Fruchtmasse sicher zum Gelieren zu bringen. Zudem garantieren sie eine längere Haltbarkeit der Marmelade.

Die Leckereien am besten randvoll in Twist- off- Gläser füllen. Je weniger Luft im Glas, desto eher lässt sich Bakterienbildung vermeiden. Die Gläser stellt man nach dem Befüllen für fünf Minuten auf den Deckel, das hilft, sie luftdicht zu verschließen.

Das Auge isst bekanntlich mit: Friert man die fertige Konfitüre ein, behält sie ihre frische Farbe.

Johannisbeer- Konfitüre
Zubreitung: 500g leicht zerdrückte rote Johannisbeeren mit 500g Gelierzucker bedecken, 4 Stunden ziehen lassen. Dann unter Rühren erhitzen, 4 Minuten sprudelnd kochen, 50ml Campari einrühren, kurz aufkochen, in Gläser füllen.
Mit fein geschnittenen milden Peperoni schärfen, ein pikanter Brotaufstrich, der bestens zu Ziegenkäse passt.

Stachelbeer – Mus
Großmutters roh gerührte Köstlichkeit ist auch heute noch ein Genuss. Das Mus mit Italo- Kräutern schmeckt einfach himmlisch.
Zubereitung: 500g Stachelbeeren mit 500g Zucker bedecken, über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag Beeren zerdrücken, Saft einer halben Zitrone, halbes Bund Basilikum in Streifen geschnitten zufügen, mit dem Mixer 5 Minuten in eine Richtung rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. In Gläser füllen.

Heidelbeer- Konfitüre
Heute noch so lecker wie zu Omas Zeiten.
Zubereitung: 350g Heidelbeeren mit 580g Birnenfruchtfleisch (ohne Schale) und dem Saft einer halben Zitrone pürieren. Mit 500g Gelierzucker 2 plus 1 unter Rühren aufkochen, bis es sprudelt. 4 Minuten unter Rühren weiterkochen, dann in Gläser füllen.
Für ein kleines Geschmacks- Extra sorgen 2 Esslöffel Holunderblütensirup, die man unterrührt, bevor man die Masse in Gläser gibt.